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Ratschenschlüssel mit beweglichem Kopf

Der Hersteller eines Ratschenschlüssels mit beweglichem Kopf benötigte eine Alternative zu einem Kerbstift.

 

VORHERIGE LÖSUNG:

Der Stift diente als Drehpunkt/Achse, um die sich der Kopf drehte. Der Kerbstift bot keinen ausreichenden Halt und "wanderte" während der Zyklustests aus der Bohrung. Auf den Schraubenschlüssel wurde eine lebenslange Garantie gewährt, und der Kunde wollte diese Fehlerquelle ausschließen.

Der Schraubenschlüssel verfügte über eine Stiftsicherung in der mittleren Scharnierkomponente, dem Kopf. Für die äußeren Scharnierelemente bzw. den Griff war ein Spielsitz erforderlich. Der Kunde benötigte eine große Bohrungstoleranz im Kopf, um die gewünschte "Passform und Funktion" einstellen zu können. Kerbstifte sind eher statisch als dynamisch belastbar. Die Gesamttoleranz der Bohrung beträgt bei den meisten Kerbstiften etwa 0,05mm. Ist die Bohrung zu klein, kann der Stift nicht installiert werden - ist sie zu groß, fällt er aus der Bohrung heraus. In diesem Fall war die vom Kunden gewünschte Bohrung etwas größer als empfohlen. Die Kerben der meisten Kerbstifte werden in einem Verfahren hergestellt, bei dem eine sichelförmige Haltestruktur gebildet wird. Beim Einbau in eine übergroße Bohrung wird diese sichelförmige Form nur an einem einzigen Punkt Kontakt haben. Dadurch kann sich der Stift in der Bohrung bewegen. Unter den großen Belastungen, die mit diesem Schraubenschlüssel aufgebracht werden, kann der Stift in der Bohrung "wackeln", bis er schließlich herauswandert.

Die Installation eines Kerbstifts erfordert eine Verdrängung von Material vom Stift oder der Bohrung. Das Ergebnis ist eine Presspassung mit eingeschränktem Kontakt zwischen den "Spitzen" der Einkerbung und der Aufnahmebohrung.

Der vorgefertigte Durchmesser eines Spiralspannstiftes ist größer als die vorgesehene Bohrung. Während der Installation wird der Spiralspannstift in der Bohrung komprimiert. Der Spiralspannstift fungiert dann als Feder und erholt sich in der Bohrung. Dadurch passt sich der Stift an die Bohrungswand an und gewährleistet maximalen Kontakt über die gesamte Eingriffslänge. Die dynamische Charakteristik des Spiralspannstifts ermöglicht auch einen guten Halt über eine viel größere Gesamttoleranz der Bohrung als bei einem Kerbstift.

 

SPIROL LÖSUNG:

SPIROL Ingenieurwesen empfahl einen hochbelastbaren Spiralspannstift für den Einsatz in dieser Anwendung. Dieser Stift löste das Sicherungsproblem, indem er das Übermaß innerhalb der begrenzten verfügbaren Eingriffslänge maximierte. Dieser Stift bietet eine ausreichende Festigkeit und ist gleichzeitig flexibel genug, um Stöße und übermäßige Belastungen zu absorbieren, ohne die Bohrung zu beschädigen. Die Integrität der Bohrung muss erhalten bleiben, um eine lange Haltbarkeit sowie eine ordnungsgemäße "Passform und Funktion" zu gewährleisten. Das empfohlene Produkt stammte aus dem Standardangebot von SPIROL und stellte somit eine kostengünstige Lösung dar, die schnell für die Bewertung und Prüfung bereitgestellt werden konnte.

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